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Die Auseinandersetzungen zwischen Kaiser Karl IV. und den Ppsten


Roland Pauler

Info
Italien als Schachbrett der Diplomatie. Reihe: Politik im Mittelalter Band 1

Beschreibung
In den letzten zwei Jahrzehnten ist eine Flut von Literatur zu
Kaiser Karl IV. ber uns gekommen, die das traditionelle, von
nationalen Ressentiments geprgte Bild dieses Herrschers
grundlegend verndert hat. Ausgeklammert wurde von der Forschung
bislang Karls Verhltnis zu den Ppsten. Wenngleich man ihn
nicht mehr als Pfaffenkaiser verspottet, hat sich doch weitgehend
die Vorstellung gehalten, er habe eine nachgiebige Politik
gegenber dem Haupt der Christenheit betrieben. Paulers
Forschungen widerlegen diese traditionelle Sichtweise seiner
Politik. Zwar ist Karl IV. im Gegensatz zu seinem Vorgnger,
Ludwig IV., nicht durch spektakulre Aktionen hervorgetreten,
aber er hat bereits in der Zeit vor seiner Kaiserkrnung und
danach immer wieder den Papst mit seinen Interessen in Italien
und vor allem im Kirchenstaat unter Druck gesetzt und womglich
seinen Italienzug berhaupt erst erzwungen. Ganz bewut und
demonstrativ hat er nichts zur Stabilisierung der ppstlichen
Herrschaft ber den Kirchenstaat beigetragen, weil er die
Schwierigkeiten ntzen wollte, um eigene politische Ziele mit
ppstlicher Untersttzung zu verfolgen und das Kaisertum aus
der Abhngigkeit vom Papsttum zu lsen.

238 Seiten, kartoniert, DINA5
Erscheinungsjahr: 1996
Preis: 49.00 € inkl. MwSt und Versandkosten in Deutschland
(Versandkosten Ausland auf Anfrage)
ISBN: 3-89391-501-X

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